Campaigning der anderen Art: Wie man mit Fake News die nötige Aufmerksamkeit generiert



Ein Jobinserat macht Schlagzeilen: Die IT-Firma Meyer Info sucht einen neuen IT-Spezialisten oder eine neue IT-Spezialistin. Für männliche Mitarbeiter zahlt Meyer Info ein Salär von 80'000, für Frauen nur 64'000 Franken. Was für Empörung sorgte, entpuppte sich letztendlich als Fake News: «Die Gewerkschaft Unia hat diese Aktion zur Unterstützung ihrer Kampagne zugunsten der Lohngleichheit lanciert. Sie hat mehrere Influencer gebeten, die Anzeigen zu teilen, um die öffentliche Meinung zu sensibilisieren und einen Medienhype auszulösen», schreibt jene Frau, die das frauendiskriminierende Inserat im Netz verbreitete. Die Firma Meyer Info existiert in Wirklichkeit nicht einmal. Ob die Verbreitung von Fake News als Campaigning-Tool vertretbar ist, lässt sich debattieren. Eines steht jedoch fest: Die Macher der Kampagne haben definitiv polarisiert. Zur Polarisierung rät auch der Strategische Campaigning Grundsatz Nr. 1, der besagt, dass man mit Hilfe einer elektrisierenden und emotionalisierenden Idee ein Spannungsfeld aufbauen soll, das das Zielpublikum anzieht und emotional auflädt.


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